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Software- & Systemarchitektur

Architektur ist eine Folge dokumentierter Entscheidungen, nicht ein Diagramm. Wir begleiten Deep-Tech-Projekte von der technischen Due Diligence über das Zielbild bis zur Umsetzungsbegleitung.

Wann sich das lohnt

Drei Situationen kommen immer wieder vor. Vor einer größeren Investition, wenn die Frage lautet, ob das Vorhaben in der geplanten Form überhaupt trägt. Bei einer Übernahme oder Beteiligung, wenn jemand von außen einschätzen muss, was er kauft. Und in dem Moment, in dem ein gewachsenes System sich nicht mehr weiterentwickeln lässt, ohne dass jede Änderung an anderer Stelle etwas zerbricht.

Was sich nicht lohnt, ist ein Zielbild für die Schublade. Ein Architekturdokument, das nach der Präsentation nicht mehr angefasst wird, hat kein Problem gelöst, sondern eines verschoben.

Entscheidungen, die dabei anstehen

Selbst bauen oder einkaufen. Die Frage entscheidet sich selten an den Lizenzkosten, sondern daran, wie eng die Anforderung an Ihrem Geschäft hängt. Was Sie von Wettbewerbern unterscheidet, sollten Sie besitzen; alles andere ist ein Fall für ein Produkt.

Self-hosted oder Cloud. Betriebsaufwand gegen Datenhoheit. Bei personenbezogenen Beständen ist die Antwort oft vorgegeben, bei allem anderen eine echte Abwägung.

Wie viel auf einmal. Ein Systemwechsel in einem Zug ist schneller geplant und schwerer zu retten. Schrittweise Ablösung kostet länger Parallelbetrieb, lässt sich aber an jeder Stelle anhalten.

Was festgehalten wird. Wir schreiben Entscheidungen als kurze Einträge mit Datum, Alternativen und Begründung (ADRs). Der Wert zeigt sich erst später — wenn jemand fragt, warum etwas so ist, und die Antwort nicht von der Anwesenheit einer bestimmten Person abhängt.

Was dabei entsteht

  • Technische Due Diligence und Bestandsaufnahme
  • Zielarchitektur mit Entscheidungslog (ADRs)
  • Make-or-Buy- und Self-Hosting-Bewertungen
  • Risiken und Aufwandsschätzung, benannt statt weggelassen
  • Umsetzungsbegleitung und Architektur-Reviews

Woran Sie merken, dass es trägt

Eine Entscheidung lässt sich zwei Jahre später begründen, ohne dass jemand sie aus dem Gedächtnis rekonstruieren muss. Eine neue Entwicklerin versteht das System aus den Dokumenten statt aus Zuruf. Und eine Änderung an einer Stelle bleibt eine Änderung an einer Stelle.